
Geheimtipps für Nieuwpoort
Abseits vom Strand entdecken Sie in Nieuwpoort ruhige Orte mit eigener Geschichte.
Leuchtturm von Nieuwpoort: am Oude Zeedijk, am rechten Ufer der IJzer, steht der Leuchtturm von Nieuwpoort. Seine Lichtanlage stammt noch aus dem dritten Turm von etwa 1925 und wurde im Zweiten Weltkrieg in Sicherheit gebracht.- Schleusen wie ein Gänsefuß: im Binnenhafen von Nieuwpoort treffen sich die IJzer, drei Wasserläufe und zwei Kanäle am Ganzepoot, einem Schleusenkomplex, dessen sechs Arme an einen Gänsefuß erinnern. Ende Oktober 1914 öffneten Hendrik Geeraert und Fernand Ume hier die Schleusen von Veurne-Ambacht. Das Wasser überflutete die IJzer-Ebene und stoppte den deutschen Vormarsch.
- Stiller britischer Friedhof: gleich außerhalb des Zentrums, an der Straße nach Sint-Joris, liegt der Ramscappelle Road Military Cemetery. Ihn entwarf Edwin Lutyens, hier ruhen gut 840 Gefallene des Ersten Weltkriegs, von denen mehr als 300 nie identifiziert wurden. 1917 hielten britische Truppen hier eine Zeit lang die Frontlinie.
- Die Kirche des Badeorts: am Sint-Bernardusplein in Nieuwpoort-Bad steht die neuromanische Sint-Bernarduskerk, 1923 von Pierre Vandervoort als Ersatz für eine Kirche von 1877 entworfen. Drinnen finden Sie eine hölzerne Rochusfigur aus dem 17. Jahrhundert und Beichtstühle aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, die Skulpturen an der Westfassade stammen von Oscar Jespers.
Praktische Tipps
Mit diesen Tipps holen Sie noch mehr aus Ihrem Besuch in Nieuwpoort heraus.
- Ebbe und Flut: planen Sie einen Strandspaziergang oder eine Radtour an der Küste mit der Gezeitentabelle.
- Das Wetter: auf der Wetterseite sehen Sie die Vorhersage und die Sonnenstunden für die nächsten Tage.
- Mit dem Rad: die meisten Sehenswürdigkeiten sind gut mit dem Fahrrad zu erreichen.
» Sehen Sie sich auch unsere vollständige „Sehen & tun“-Liste mit vielen weiteren Museen, Attraktionen, Denkmälern und anderen Sehenswürdigkeiten an.



























